
Der Tag der Selfpublisher wurde ins Leben gerufen, um die Reputation der unabhängigen Autorinnen und Autoren − der Selfpublisher also − zu stärken und darzustellen, und zwar im gesamten deutschsprachigen Raum, unabhängig davon, ob sie in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft gewirkt haben oder wirken.
Am Tag der Selfpublisher soll klar werden, dass alles Geschriebene, jeder Roman, jedes Sachbuch, jedes Gedicht, ihren Anfang im Kopf eines Menschen hatte. Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben unserer Welt vielleicht mehr Frieden, Ausgleich und Erkenntnis geliefert als alle anderen Berufenen. Die meisten von ihnen waren zu Beginn mit ihrer Idee alleine, wie auch Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Marcel Proust und viele andere Berühmtheiten der Zunft. Sie alle mussten ihre Bücher und Ideen zuallererst selbst finanzieren und ohne Verlag verkaufen. Heute gibt es allein im deutschsprachigen Raum schätzungsweise mehr als 100.000 von ihnen. Darunter gibt es eine Spitze, die es zur Meisterschaft gebracht haben.
Vielen Autorinnen und Autoren geht es aktuell nicht anders. Sie müssen als Selfpublisher beginnen, weil ihre vielleicht sehr guten Manuskripte in der großen Masse, die täglich an Verlage eingesendet werden, einfach untergehen. Dann muss man es eben selbst in die Hand nehmen, und das ist erste einmal aller Ehren wert, weil es mit unglaublich akribischer und geduldintensiver Arbeit verbunden ist. Und heutzutage ist dank der modernen Medien aus den Selfpublishern eine eigene professionelle Berufsgruppe erwachsen.
Vielleicht kann ein ihnen gewidmeter Tag im Jahr einen Beitrag leisten. Ein Tag an dem wir an Goethe, Schiller und viele andere erinnern und neugierig auf ihre teilweise wunderbare Arbeiten blicken.
Das Ziel:
Der Tag der Selfpublisher soll im Laufe der Zeit zu einer fixen Institution werden. Mit Veranstaltungen wie dem jährlich stattfindenden Self-Publishing-Day soll das Bild der Selfpublisher in den Augen der Öffentlichkeit zu dem werden, was den Selfpublishern gebührt: nämlich eine ernst zu nehmende Gruppe Kulturschaffender, die der Gesellschaft kreative und hochwertige Leseprodukte zur Verfügung stellt und deshalb auch entsprechend Anspruch auf entsprechende Bezahlung verdient.
Auch die Verlage sind gefragt. Denn Verlage entdecken immer mehr, dass es unter den Selfpublishern Juwele gibt, die nur darauf warten, einen guten Verlagsvertrag zu bekommen. Aber damit kein Irrtum entsteht: viele erfolgreiche Selfpublisher verdienen wesentlich mehr mit ihrer Eigeninitiative, als sie es bei einem Verlag tun könnten.
Viele Partner des Self-Publishing-Days und alle Medien sind auch eingeladen, diesen Tag mit Ideen und Taten zu unterstützen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Initiator Dr. Lutz Kreutzer
